powered by apotheken.de Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Nutzungsbedingungen  |  Website
gesundheit-heute.de » Krankheiten | Therapie » Eltern und Kind » Schwangerschaft » Komplikationen und Erkrankungen in der Schwangerschaft

Plazenta-Insuffizienz



Häufigkeit

Plazenta-Insuffizienz(Uterofetoplazentare Insuffizienz, Beeinträchtigung des Mutterkuchens): Akute oder chronische Beeinträchtigung der Sauerstoff- und Nährstoffversorgung des Kindes, meist bedingt durch eine Minderdurchblutung des Mutterkuchens.

Leitbeschwerden

Die Plazenta-Insuffizienz fällt meist nicht der Schwangeren, sondern dem Arzt bei den Kontrolluntersuchungen während der Schwangerschaft auf.

  • Im Ultraschall zeigt sich eine Wachstumsverzögerung des Kindes
  • Auch das im Ultraschall ersichtliche Wachstum der Gebärmutter ist verzögert.

Die Erkrankung

Von Plazenta-Insuffizienz spricht man, wenn der Mutterkuchen (Plazenta) das Kind nicht mehr ausreichend versorgt, weil

  • Die Blutversorgung durch den Mutterkuchen nicht ausreicht
  • Der Mutterkuchen zu klein oder ungenügend entwickelt ist – häufig bei Raucherinnen und Frauen mit Diabetes
  • Der Geburtstermin (länger als eine Woche) überschritten ist
  • Sich Teilbereiche oder, für das Kind akut lebensbedrohend, der ganze Mutterkuchen von der Gebärmutterwand ablöst.

5–10 % der Kinder wachsen in der Gebärmutter nicht so gut wie erwartet. Das muss nicht auf eine Krankheit hindeuten – es gibt auch gesunde Kinder, die klein sind. Umgekehrt führt eine Plazenta-Insuffizienz nicht automatisch zu einem kleinen Kind.

Das macht der Arzt

Der Verdacht auf eine Plazenta-Insuffizienz bestätigt sich im Ultraschall, wenn bei einem langsam wachsenden Kind nur wenig Fruchtwasser sichtbar ist. Die Minderdurchblutung des Mutterkuchens lässt sich mit dem Doppler-Ultraschall zeigen.

Ein Kind, das nicht so entwickelt ist, wie es der Schwangerschaftswoche entsprechend sein sollte, bedarf genauer Überwachung. Gibt es klare Zeichen für eine Fehlfunktion des Mutterkuchens, ist eine frühe Entbindung unter Umständen ratsam, jedoch frühestens nach der 37. Schwangerschaftswoche. Hierzu lässt sich allerdings keine allgemeine Empfehlung geben, das Vorgehen muss immer individuell angepasst werden. Soll die Geburt möglichst bald erfolgen, werden die Wehen künstlich eingeleitet. Kann das Kind jedoch den Belastungen durch die Wehen nicht standhalten, ist ein Kaiserschnitt erforderlich.


07.03.2008 | Von: gesundheit-heute.de; Dr. med. Katja Flieger, Dr. med. Arne Schäffler


Wir sind für Sie da

Öffnungszeiten

    Mo - Di
    08:00 bis 13:00 und 15:00 bis 18:30
    Mi
    08:00 bis 13:00
    Do - Fr
    08:00 bis 13:00 und 15:00 bis 18:30
    Sa
    08:30 bis 13:00

notdienste

News

Eltern sind glücklicher

Kinder können das Leben auf den Kopf stellen – im Positiven wie im Negativen. US-amerikanische Forscher... mehr

Arzneimittel sind keine Bonbons

Sie sind ja so verlockend, die kleinen bunten Pillen von Mama und Papa – und so geschieht schnell ein... mehr

Den richtigen Riecher

Hunde entdecken viel mit Hilfe ihrer Nase: Sprengstoff, Drogen, verschüttete Menschen – und sogar Krebs.... mehr

Mit offenen Augen durchs Leben

Halbgeschlossene Lider – beim Flirten eine beliebte Strategie. Doch vor allem Männer sollten es damit... mehr

Medikamenten-Kopien: Generika

Minderwertige Medikamenten-Kopien oder günstigere Alternative? Bei Generika sind viele Menschen... mehr

ApothekenApp

Die Alstadener Apotheke auf Ihrem iPhone, iPad oder iPod: Einfach hier klicken, ApothekenApp gratis installieren und PLZ "46049" und "Alstadener Apotheke" eingeben.
Mit Vorbestellfunktion, täglichen Gesundheitsmeldungen, Notdienstapotheken-Suche und vielem mehr.
Die ApothekenApp der Alstadener Apotheke – die Apotheke für unterwegs.